| Our quest is the impossible, because everything possible has already been done before by others. |
| BriefLetter - Issue 01/2010 |
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Diese Headline steht über unserer Arbeit. Ist das überhaupt realistisch, werden wir immer wieder gefragt. Warum wehren wir uns vehement, das Mögliche zu machen? Und ist es nicht auch ein Widerspruch zu einem anderen Anliegen, das wir haben, nämlich immer auch darauf zu achten, dass wir das Machbare nicht aus den Augen verlieren? Für mich gibt es nur eine Maxime, die darin besteht, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen. Genaugenommen brauchen Unternehmen keine Berater, die sich nur mit Reparaturen und Korrekturen, mit Organisationsfragen, Kostenrechnungen, Managementschwachstellen und anderen diversen Fehlentwicklungen befassen, so sehr es natürlich hier und da mal ganz sinnvoll ist, wenn man einen Blick von außen nach innen richtet. Zumeist aber, das muss man realistisch sehen, wissen die Mitarbeiter mehr als die Berater, wenn man, wohlgemerkt, die Mitarbeiter auch zu Wort kommen lässt. Und was die vielfach gerühmten gutachterlichen Tätigkeiten Außenstehender angeht, so habe ich auch hier eine eher zurückhaltende Meinung. Wir Berater müssen uns weniger mit dem Umbauen befassen. Wir müssen Neues bauen, Beiträge zu echten Innovationsprozessen liefern und dabei einen entschiedenen Kampf gegen alle führen, die dem Trend das Wort reden und ein Me-Too-Denken bei sich und anderen dulden. Wer dem Trend nachläuft, mit anderen mitläuft, verdient keinen Respekt. Für mich kommt das Wort Trend nur dann in Betracht, wenn man selbst einen Trend setzt, wenn man vor den anderen marschiert und wenn man die Richtung zu großen Zielen vorgibt. Die Märkte quellen vor Produkten über, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Wir dürfen kein Me-Too-Denken dulden. Unterschiede, die für den Kunden keinen wirklichen Mehrwert bringen, sind dem Mee-Too zuzuordnen und auszusortieren. Es ist eine grobe Verletzung von Markenpersönlichkeiten, wenn die Marke zur alleinigen Differenzierung von Wettbewerbsprodukten oder, was noch viel schlimmer ist, zur Differenzierung von ein und demselben Produkt in Erst- und Zweitmarken (Hersteller- und Handelsmarken), missbraucht wird. Natürlich sind Unternehmen heutzutage gelegentlich gezwungen, originäre Produkte der schnellen Marktdurchdringung wegen unter mehreren Namen oder Marken anzubieten und auch das gibt es natürlich in der heutigen Zeit, parallel laufende Entwicklungen und dann zeitgleiches Einführen im Markt. Der Amerikaner Ted Bates hat vor rund siebzig Jahren den Begriff „USP – Unique Selling Proposition“ geprägt. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass die Produkte etwas Einzigartiges haben müssen, wenn man sie dauerhaft erfolgreich verkaufen will. Zu dieser Sichtweise müssen wir zurückkehren, diese Herausforderung müssen wir annehmen und das zwingt uns, wie wir meinen, das Unmögliche anzugehen. Das zu tun, was andere, und die Betonung liegt auf andere, für unmöglich halten. Und vor allem, alles zu unterlassen, was darauf hinausläuft, zu tun, was andere bereits getan haben oder zu tun in der Lage sein könnten. Gewiss, der von uns angestrebte Erfolg ist mit enormen Anstrengungen verbunden. Aber, wenn wir als Berater gebraucht werden wollen, dann müssen wir uns das Unmögliche als Ziel setzen. Aus der jüngsten Vergangenheit wissen wir, dass vieles von dem, was uns unmöglich oder besser gesagt unmachbar erschien, möglich und machbar wurde und die Welt in vielen Bereichen entscheidend vorangebracht hat. Was hat die Welt in den letzten fünfzig Jahren nicht alles für unmöglich gehalten? Oder hätten Sie vor 25 Jahren gedacht, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein ganzes Büro auf elektronischem Weg in ihre Jackentasche passen wird? Sie meinen, dass sei etwas übertrieben, wir sagen, dass viele dachten, so etwas sei nicht möglich und doch wurde es Realität. Vertrauen wir denen, die sagen, niemand weiß bis heute, was Menschen wirklich in der Lage sind zu leisten und fordern wir uns entsprechend. Ich nehme die Herausforderung für mich persönlich und für SchmidPreissler an. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns nur zu Recht als Berater fühlen dürfen, wenn wir tun, was andere nicht tun wollen oder können, um dem Unmöglichen eine Bahn zu brechen. In diesem Sinne gehen wir in das Jahr 2010 verbunden mit allen guten Wünschen für Sie, Ihr |

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