Strategien gegen den Trend ...Im Trend liegen..., ... einem Trend folgen...,
BriefLetter - Issue 09/2016

Wer aktuelle Beobachtungen beziehungsweise Einzelbeobachtungen zu schnell zu gesicherten zukünftigen Entwicklungen macht und damit zur Grundlage einer Unternehmensstrategie werden lässt, um ein Unternehmen für die Zukunft zu rüsten, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder zu werden, läuft sehr schnell Gefahr die notwenigen Rahmenbedingungen, die eine erfolgreiche Strategie benötigt, zu vernachlässigen.

Nachlaufen und mitlaufen, um im Trend zu liegen ist für uns in der Strategieentwicklung keine erfolgversprechende und ernsthafte Ausgangssituation.

Wir konzentrieren uns in der Strategieentwicklung darauf, Trends eher zu umgehen, um uns auf die Schaffung von Originärem zu konzentrieren.
Wissen und Erfahrung sagen uns, dass Trends zu meist darauf abzielen die Masse zu erreichen, Masse zu produzieren und in der Folge davon das Individuelle und das wachsende Bedürfnis der Menschen als Individualisten zu leben, ins Abseits zu drängen.

Der Glaube, dass Wohlstand nur über die Masse zu erreichen ist, ist ein Irrglaube. Masse senkt die Qualität, Masse anonymisiert, Masse führt zu schieren Bedarfsdeckung und lässt Bedürfnisse verkümmern.

Trends interessieren die Einzigartigkeit des Menschen nicht.

In dem wir uns gegen die Trends wenden und die Individualität des Menschen in den Mittelpunkt unseres Planens, Denkens und Überlegens stellen, säen wir, was später zum Wohlstand für Unternehmen, für die Märkte und die Gesellschaft, wird.

Vier aus der langen Liste der Projekte, bei denen wir uns gegen den Trend stellen:

  1. Wir arbeiten gegen den Trend, den Menschen die Freude am Besitz eines Automobils zu verderben, weil es doch viel billiger und einfacher ist, sich für einen bestimmten Zeitraum ein Auto zu mieten, um von A nach B zu kommen. Als ob es beim Autofahren nur noch darauf ankommt, eine Entfernung zu überwinden.
  2. Wir arbeiten gegen den Trend, das Auto aus den Stadtzentren zu verbannen, weil dies die Kultur des Stadtlebens keineswegs fördert, sondern eher zerstört.
  3. Wir arbeiten gegen den Trend, die Digitalisierung zu nahe an den Menschen herankommen zu lassen, weil die Gefahr durchaus entsteht, dass am Ende der EAN-Code auf der Brust zum Ausweis oder zur Identifikation wird.
  4. Wir arbeiten gegen den Trend, Mode immer billiger zu machen, weil dadurch keine einzige Näherin in Vietnam oder Indonesien fließendes Wasser in ihrer Behausung hat und/oder das Schulgeld und Ausbildungskosten ihrer Kinder finanzieren kann.

Trends schaffen in aller Regel keine bessere Welt.
Trends schaffen keinen „Wohlstand für Alle“, wie es Ludwig Erhard formuliert hat.
Aber Trends schaffen die Individualität ab, behindern Kreativität, machen unsere Welt ärmer. Dagegen wenden wir uns in unserer Arbeit. Dass wir uns mit dieser Auffassung von Beratungstätigkeit nicht selten an das Unmögliche heranwagen ist klar, aber auch beruhigend, denn so spüren wir, dem Punkt des Seins und dem Originären auf der Spur zu sein.

 
SchmidPreissler SchmidPreissler Strategy Consultants


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Editor: Dipl. Soz. Maximiliana Schürrle

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