Marken suchen die Gesellschaft mit ihresgleichen!
BriefLetter - Issue 07/2016

Wer hätte das gedacht, dass Marken ihre Lebensgestaltung so verändern, sich der Gesellschaft von Marken gegenüber öffnen, sich soziabel zeigen und sich im Kreis Gleichgesinnter  in die Bedarfs-, Gefühls- und Erlebniswelten ihrer Zielgemeinden einbringen.

Für uns, die wir Marken als Lebewesen verstehen, deren Persönlichkeitsbild geprägt wird durch Herkunft und Geschichte, Profil, einer klaren Positionierung, einem klaren Image, einer Bekanntheit in der Zielgemeinde und einem originären Erscheinungsbild mit dem entsprechenden Habitus, war es immer mehr oder weniger selbstverständlich, dass Marken kein Einsiedlerleben führen sollen beziehungsweise wollen, um eine große Zielgemeinde für sich einzunehmen. 

Wir haben deshalb immer schon Markenauftritte  gerne in Gesellschaft mit anderen Marken inszeniert und in unseren Strategien die Grundlagen dafür geschaffen.

Nun, und darüber freuen wir uns, stehen die Verantwortlichen für die Marktgestaltung in der Konsumgüterindustrie und diejenigen, die für die Gestaltung der Wege von der Produktion bis hin zum Verbraucher verantwortlich sind, vor einer auf breiter Basis bahnbrechenden Erkenntnis: Marken zeigen uns, dass sie in Gesellschaft mit ihresgleichen sehr erfolgreich einfahren, was ihre Protagonisten von ihnen erwarten: Erfolg.
Beeindruckende Beispiele begegnen uns tagtäglich, in der Sport- und Reisewelt, in der Mode, in den Märkten, die den täglichen Bedarf decken und selbst in den verschiedensten Dienstleistungsbranchen verbinden sich Marken zu gemeinsamen Auftritten.

Interessant ist, dass Handelsunternehmen mit eigenem Markenprofil neuerdings die besten Regalflächen für klassische Marken öffnen, damit diese sich in ihrem Umfeld wohlfühlen.
Die beiden erfolgreichen deutschen Discountunternehmen Lidl und ALDI, noch vor Kurzem harte Konkurrenten der klassischen Marken, verbünden sich jetzt mit ihnen.
Die Markenindustrie freut sich über die neuen Lebensräume ihrer Marken.  In groß angelegten Tageszeitungswerbekampagnen feiern Handel und Industrie diese Entwicklung.
Und dies ist erst der Anfang einer Entwicklung, in der die Marken Glanzrollen spielen werden.

Die Zielgemeinden nehmen, das zeigen uns auch unsere Marktbeobachtungen, die Entwicklung enthusiastisch auf. Wir raten deshalb offen zu sein und die Soziabilität der Marken zu fördern, bietet sie doch insbesondere den Individualisten der jeweiligen Zielgemeinden Einzigartiges in großer Vielfalt und damit weit mehr, als eine einzelne Marke zu geben vermag.

Die Soziabilität der Marke stärkt ihren Auftritt. Der Wille sich einer Markengesellschaft anzuschließen, schafft auch die Möglichkeit die eigene Markenpersönlichkeit herauszuheben. Das wiederum macht das Markenleben insgesamt interessanter und liebenswerter, was letztendlich die Bindung zwischen Zielegemeinde und Marke stärkt.
In einer Zeit, in der so viel über die Lockerung der Mensch-Marke-Beziehungen gesprochen wird, ist dies eine interessante Botschaft.

SchmidPreissler Consultants
Juni 2016

 
SchmidPreissler SchmidPreissler Strategy Consultants


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Editor: Dipl. Soz. Maximiliana Schürrle

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