Wer hat eigentlich in Zukunft die besten Geschäftschancen in einer globalen und digitalisierten Welt?
BriefLetter - Issue 04/2016

Die „Großen“ natürlich!
Mit Sicherheit ist das richtig. aber was heißt denn „Größe“ in Zukunft?
Für uns heißt Größe: „Einzigartig und Bester oder Beste zu sein“. Größe drückt sich demnach für uns in der Unverwechselbarkeit von Produkten aus. Klingt einfach, ist es aber nicht!

Beeindruckt von der Schnelligkeit, mit der heute Textil-Einzelhandelsketten originäre Designermode kopieren, kann man allerorten hören: Um erfolgreich zu sein und um größtmögliche Geschäftschancen nutzen zu können, muss ein Unternehmen nur schnell und skrupellos genug sein, um in der notwenigen Geschwindigkeit zu kopieren.
Und um das Ende der zu Grabe getragenen Unternehmen zu erklären, hört man oft: Sie hätten einfach die Trends der Zeit nicht aufgenommen oder ja, auch das hört man immer wieder, sie seien einfach zu klein gewesen für ein Überleben im Konkurrenzkampf mit den Großen.
Und dann sind auch noch die vielen Geschichten in Zusammenhang mit üblen Dumpingmethoden.

In Zukunft hat in unseren Augen nur der eine Chance, dessen Produkte Persönlichkeiten mit einer DNA sind, und auch das gehört dazu, von einer Marke getragen werden, die wie ein Reisepass die Produkten von der Produktion bis zum Kunden begleitet, ihnen ihre Legitimation gibt und sie schützt.

Und wenn wir von Marke reden, dann meinen wir nicht ein Logo oder ein Etikett, sondern eine Marke, die Herkunft und Geschichte, Profil, Image, einen klar erkennbaren Platz im Markt und eine  feste Zielgemeinde besitzt oder im Auge hat. Sie hat ein Gesicht, das die DNA und damit ihre Einzigartigkeit ausstrahlt.
So werden dann auch Marke und Produkt eins.
Wer es sich zur Aufgabe macht Produkte und Marken entsprechend in die Welt zu setzen, der braucht sich nicht vor der Konkurrenz oder der Macht des Handels zu fürchten.

Das Argument, nur wer „Millionen“ für Werbung ausgeben kann, hat Chancen sich auf den Konsumgütermärkten durchzusetzen, zählt in Zukunft nur bedingt.

In einer digitalisierten Welt kann man sich seine Zielgemeinde punktgenau, ohne „Fehlstreuung“, aussuchen und mit ihr kommunizieren. Letzteres ist sicherlich anspruchsvoller als nur „Werbung zu machen“.
Kommunizieren heißt die Sprache zu beherrschen und sie anzuwenden. Und das meinen wir wörtlich. Die Tatsache, dass die Sprache heutzutage weltweit vernachlässigt und verstümmelt wird, heißt nicht, dass wir ohne sie auskommen. Wer sich stumm gibt oder nur in Bildern spricht, kann nicht wirklich kommunizieren und er muss zur Kenntnis nehmen, dass er damit seine Kunden irritiert, die sich dann auch irgendwann von ihm abwenden. Denn nicht selten fühlt sich der Kunde missverstanden oder noch viel schlimmer, eben gar nicht erst angesprochen.

Es ist eine Herkulesarbeit einzigartige Produkte und Marken zu schaffen. Aber sie bringt den Lohn sicher ins Haus.
Was man dazu braucht ist uns Menschen im Übermaß gegeben, wenn wir nur wollen:
Kreativität und die Fähigkeit visionär zu denken, Mut zum Neuen und die Neugierde über den
Tellerrand des Tages hinauszuschauen. Und, wenn wir all diese Fähigkeiten mit Kraft und überzeugender Begeisterung einsetzen, wird aus jedem Unternehmen ein erfolgreiches Unternehmen. „Größe“  drückt sich dann eben in „Einzigartigkeit und Bester oder Beste sein“ aus.

Unsere Sichtweise bezüglich der Zukunftstauglichkeit von Unternehmen legt noch einen Punkt unmissverständlich offen:
Es ist die Marke, die den Nährboden für einzigartige Produkte darstellt und nicht umgekehrt. Die Konsequenz daraus ist: Wer ein erfolgreiches Produkt kreieren will, muss erst die Marke verstehen, die das Produkt begleiten wird.
Jedes Unternehmen sollte eine auf seine Produkte zugeschnittene professionelle Markenlehre zum festen Bestandteil der Mitarbeiteraus- und –fortbildung machen.

Wir sehen derzeit viele Unternehmen, die auf dem Weg in eine existenzielle Krisen sind oder sich bereits in der Krise befinden.
In unserer Beratungstätigkeit häufen sich die Fälle, bei denen die Ursache für die Probleme des Unternehmens in deren Produkten, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind, weil sie leicht austauschbar sind oder von den kurzlebigen Trends abhängig gemacht wurden, zu finden ist.

Wir raten deshalb: Investieren Sie in die Einzigartigkeit ihrer Produkte und wenn das gelingt, brauchen Sie keine Konkurrenz zu fürchten und als Beste oder Bester sind Sie zugleich die oder der Größte.


Maximiliana Schürrle 

 
SchmidPreissler SchmidPreissler Strategy Consultants


Specialized in consumer goods related industries, trade and investments.

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Editor: Dipl. Soz. Maximiliana Schürrle

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