| „Private Equity“ ist meist nur noch die zweitbeste Art der Unternehmensfinanzierung |
| BriefLetter - Issue 18/2006 |
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Anfänglich war „Private Equity“ ein Synonym für Risikokapital. Mit anderen Worten, private Investoren riskierten Geld für Investitionen, denen Banken zurückhaltend, ablehnend oder nur besonderen Fällen und dann mit entsprechend hohen Zinsen gegenüberstanden. Start-ups und mittelständische Unternehmen profitierten davon. Das Bild hat sich jedoch in der Zwischenzeit von Grund auf geändert. Private Equity Häuser tauchen heutzutage in erster Linie dort als Interessenten für Investitionen auf, wo sie stille Reserven, kurzfristig realisierbare andere Werte, vor allem Intellectual Property, Einsparungen und Rationalisierungsmöglichkeiten ausgemacht haben oder vermuten und sich dabei hohe Renditen oder beim Verkauf nach kurzer Zeit zusätzliche Gewinne versprechen. Gewiss, hier und da mögen manche Investitionen trotz dieser Geschäftsstrategie für einen Partner interessant sein, aber, eben nur hier und da. |

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Editor: Dipl. Soz. Maximiliana Schürrle
Assistant Editor: Regina Seago
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